Abteilung JUDO

Frühes WM-Aus für Tentore Masmanidis

JUDO Rüsselsheimer Bundesliga-Kämpfer scheitert in der ersten Runde / „Nicht zwingend“ genug im Angriff

BUDAPEST - (abi). Frühes Aus für Tentore Masmanidis: Nach schwerem Auftaktlos musste sich der 29-Jährige von Bundesligist JC Rüsselsheim bei der Judo-Weltmeisterschaft in Budapest bereits im ersten Kampf geschlagen geben. Der für Griechenland startende Masmanidis war in der 100-Kilogramm-Klasse gleich auf einen starken Gegner getroffen. Dem drei Jahre jüngen Grigori Minaskin aus Estland, EM-Bronzemedaillengewinner und Olympia-Teilnehmer in Rio, konnte er zwar über die volle Kampfzeit von vier Minuten standhalten. Doch behielt Minaskin am Ende mit zwei Waza-Aris die Oberhand. Im Anschluss schied jedoch auch der Este gegen den Schweden Martin Pacek aus.

JCR-Coach Andreas Esper, der Masmanidis in den vergangenen Wochen auf die WM vorbereitet hatte und seinen Kampf gegen Minaskin am Bildschirm verfolgte, sah den Gegner „körperlich überlegen“. Masmanidis sei „nicht zwingend“ zu Angriffen gekommen. Letztlich war nicht mehr drin. „Es kann immer passieren, dass man gleich auf einen Weltklassemann trifft“, so Esper. Dennoch sei eine WM vor 12 000 Zuschauern für Masmanidis ein außergewöhnliches Erlebnis gewesen. „Allerdings“, gibt Esper zu bedenken, „musste Tentore alles selbst finanzieren“.

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